

Liebe Lara,,
noch mal Gratulation von mir zum gestrigen Abend. Kurz: Themen wie sie mich nicht besser hätten ansprechen können und Witz der ganz nach meinem Geschmack war.
Fast wäre ich nicht rein gekommen, weil der Andrang soo groß war, zu Recht ... aber dann habe ich zum Glück noch ein "Schlupfloch" gefunden.
Sehr geehrte Frau Dela Dabulamanzi (zuvor Gakpo),
ich habe gestern Abend einen wunderbaren Theaterabend genossen und wollte ein paar Gedanken ins Gästebuch schreiben.
Leider habe ich keinen Hinweis gefunden wie das funktioniert!
Ich bin begeistert von dem Stück, die Machart ,den DarstellerInnen und die Musikauswahl ist göttlich.
Habe mir auf der homepage die Clips angeschaut und nochmal Tränen gelacht.
Gute 2 1/2 Stunden Theater von hoher Qualität. Bis auf die eine Szene mit dem Ghettobluster, da kam der Ton vom Band schlecht rüber.
Bitte kommt nochmal in den Norden , ich möchte es gerne nochmal sehen und kenne viele, die ich dazu noch einladen könnte.
Habe dank unserer Zeitung ganz kurzfristig davon erfahren.
Als Mutter einer 20 jähr. Afro-Deutschen Tochter fiel mir noch eine Szene ein, die ich häufiger erlebt habe als meine Tochter klein war.
Fremde griffen einfach in ihre Haare und sagten: "Du hast aber schöne Locken!"
Heute ärger ich mich manchmal über den lacksen Umgang mit der Sprache. Auch in einem Presseartikel über Label Noir wird von farbigen
Darstellern geschrieben. Unsere Kleidung ist farbig und ich gebe dann immer gerne das Gedicht von Donna Davis weiter.
Weiterhin viel Erfolg - da wartet noch Großes auf die Welt.
Annette,Katharina Kammann
Ich mußte bei 'Heimat, bittersüße Heimat' an das Symbol des Theaters, die lachende und die weinende Maske, denken, das uns den Schlüssel zur Beurteilung eines theatralischen Werkes und der künstlerischen Leistung der Schauspieler liefert, nämlich: die Fähigkeit, den Zuschauer innerhalb kurzer Zeit zum Lachen und zum Weinen zu bringen. Beides habe ich als ergriffene Zuschauerin bei diesem Werk getan, das ich im übrigen für ein vollendetes Kunstwerk halte. Es macht seinem Genre Ehre und verdient es, einem großen Publikum zugeführt zu werden. Nicht nur, weil es mit viel Sinn für Ästhetik und Humor zusammengesetzt ist, sondern auch, weil es offensichtlich aus einem tiefen Empfinden und Verständnis für die damit behandelte Problematik entspringt und deshalb den Zuschauer wachrüttelt.
Dr. Salua Nour, Privatdozentin Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften, Otto-Suhr Institut Berlin
ich bin immer noch ganz doll beeindruckt von euerem tollen und zum
Nachdenken anregenden Stück "Heimat, bittersüße Heimat". Ich war am
Donnerstag gemeinsam mit meinem Vater und einer Freunden in Schwedt, um euch zu sehen.
Ich weiß nicht ob ihr euch noch an die Workshops bei uns an der Schule am
Gymnasium Finow erinnert könnt, aber schon damals war ich ganz angetan von euch :)
Leider konnte ich nicht an der Schulveranstaltung teilnehmen vor ungefähr
einer Woche hier in Eberswalde. Und deswegen habe ich mir gedacht, ich muss das komplette Stück doch unbedingt anschauen und somit bin ich dann nach Schwedt gefahren.
Ich wollte eigentlich auch nur kurz sagen, dass ich noch gerne mit euch noch geredet hätte nach dem Stück. Ich war aber unteranderem so müde, da es leider nicht geklappt hat, obwohl wir sehr gerne mit euch ins Gespräch
gekommen wären.
Vielleicht ergibt sich das ja noch mal, wenn ihr uns hier besucht. Ich würde mich sehr freuen!
Ich bin froh, dass wir so tolle Persönlichkeiten als unsere Paten für
"Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage" haben.
Nun noch ganz viele liebe Grüße
Sophie
Werte Ensemble-Mitglieder des Label Noir,
am gestrigen Freitag Abend, den 1. Oktober genoß ich die Aufführung des Stücks 'Heimat, bittersüße Heimat' im Kabarett Obelisk in Potsdam. Zum gelingen der Aufführung, und mehr noch, zu den pointierten, sprachlich geschliffenen und tragischen als auch komischen Dialogen in Symbiose mit schauspielerischer Umsetzung von Mimik und Gestik in den dargestellten Situationen und Szenen, gratuliere ich Ihnen allen herzlich! Auch der Abwechslungsreichtum von gespielten Szenen, Solo-Auftritten, Musikeinlagen und Tanz, sowie Einblendungen von Text und Videoclips war mir eine große Freude. Beinahe wäre mir dieses Vergnügen jedoch entgangen, da ich nur zufällig via Mundpropaganda von dem Termin erfuhr und eine Durchsicht der 'Potsdamer Neuesten Nachrichten' (Tageszeitung), der Kulturbeilage 'Ticket' des Tagesspiegels für Berlin und Potsdam als auch eine Internetrecherche, neben ihrer Homepage lediglich eine brauchbare Kritik, und zwar die der 'Nacht Kritik', erbrachte. Überzeugt hat mich jedoch nicht dieser Artikel, sondern der Mangel an Alternativen. Da ich Ihnen für die Zukunft ein größeres (und in Teilen reiferes) Publikum wünsche, möchte ich Sie anregen, Ihre Pressearbeit zu verbessern. Fahren Sie fort mit ihrem Programm und in dieser Besetzung, dann wird der Durchbruch an großen Bühnen nicht lange auf sich warten lassen!
Hochachtungsvoll
Johannes Limberg